Freitag, 10. Juni 2011

Tubing

Noch so eine Sache, die man in Minnesota im Sommer als Zeitvertreib macht.
Man nehme ein Motorboot und einen Reifen und hängt den Reifen mit einem Seil hinten dran. Dann versucht man einfach so lange wie möglich auf dem Reifen drauf zu bleiben und wenn man denn fällt, auch möglichst so, dass man nicht noch 5 Purzelbäume über das Wasser schlägt (ja, das habe ich gesehen)
Ich bin also mit Ashlee erst nach Hinckley gefahren, um ihre Tochter abzuholen, und dann sind wir nach Mora zu dem Haus ihrer Großeltern, wo ihr Onkel ein Motorboot und die Tubes, also die Reifen mit hingebracht hat.
Den ganzen Tag sind wir dann also schön auf dem Boot rumgecruised (bitte entschuldigt das verdenglischte, aber es hört sich einfach so toll an) und ins kühle Nass gehüpft. So kalt war es aber wirklich nicht, wenn man den langen Winter bedenkt. Es war erfrischend. Irgendwann haben wir dann auch die Reifen geholt und mit einem langen Seil an das Boot befestigt.
Mir wurde gesagt, dass ich mich sehr gut gehalten habe, dafür, dass ich bei dem Spaß das erste Mal in meinem Leben mitgemacht habe. Es war auf jeden Fall ein super Tag (trotz des ganzen Dramas drumherum, (ja, da habe ich gerade wirklich zuerst trotz DEM ganzen Drama stehen gehabt. Ihr seht, mein Deutsch leidet) über das ich hier aber jetzt nicht berichten möchte) Und eine Sache steht fest: Ich brauche Freunde mit Motorboot und Tube zu Hause. Wer bietet sich freiwillig an?


Donnerstag, 9. Juni 2011

Koffergeschichten

Ich packe meinen Koffer und nehme mit...
Ja wenn das doch nur mal so einfach wäre. Bestimmt schon 3 Mal habe ich meine beiden Koffer ein- und neu ausgepackt, nur um danach wieder alles reinzustopfen und wieder von vorne zu beginnen. Ich kann es drehen und wenden, wie ich will, es passt nicht so wie es soll. Platzmäßig würde ich alles mitbekommen, irgendwie zumindest und notfalls mit den berühmten Space Bags, die Laura's Kuscheltieren das Leben schwer machen.
Mein Problem Nummer eins ist, dass die nichtdigitale Waage, die ich habe vermutlich ungenau ist. Hinzu kommt eine Gepäckbeschränkung von 50 Pfund (23 Kilo) per Koffer. Und von denen habe ich auch nur zwei. Nachdem ich mir überlegte: Okay, zahle ich halt 100 Dollars Übergewicht für einen Koffer und nehme halt so alles mit, und alles war eingepackt erfuhr ich, dass ich anstatt der 100 Dollars 220 zahlen muss. Also fiel diese Überlegung auch komplett flach.
Inzwischen habe cih mich dazu durchgerungen, meinen Quilt hierzulassen (also den, den ich gewonnen habe) und ein paar Klamotten, die ich nicht unbedingt vermissen werde. Die kann dann ja auch meine Gastschwester mir mitbringen, wenn sie mich besuchen kommt. Trotzdem lasse ich nur ungern Sachen hier und verschiffen will ich es auch nicht, weil es total teuer ist...
Naja, mein Outfit für den Flughafen steht inzwischen auch: 3 Tops, bestimmt 6 Tshirts und 2 Pullover. Nein, das ist kein Scherz. Ich würde euch Bilder zeigen, aber da mein Zimmer gerade ein reinstes Packchaos ist, müsst ihr darauf noch ein bisschen warten.
Packtips von eurer Seite sind übrigens herzlichst willkommen!

Mittwoch, 8. Juni 2011

Spaß im Pool

Ich liebe schwimmen, das wissen vermutlich die meisten von euch. Trotzdem war ich aber aus irgendeinem Grund (eventuell die Kälte, hust) noch nicht in dem See, der an meinen Hintergarten (ich weiß, das hört sich komisch an, aber ich weiß nichts besseres für backyard) angrenzt. Immerhin bin ich am Samstag, nachdem ich bei der Graduation Party von zwei Freunden war, mit meiner Gastmama und vier kleinen Jungs in einen Pool gegangen, dort, wo meine ältere Gastschwester wohnt. Ist halt so ein öffentlicher Pool, war aber zumindest am Anfang ziemlich leer. Das Teil ist jetzt auch nicht riesengroß oder sonerlich tief, aber es erfüllt seinen Zweck zum Spaß haben und schwimmen und herumplantschen.
 
Natürlich hatte ich auch ganz viel Spaß beim einfach nur faul in der Sonne liegen, allerdings konnte ich diese Zeit nicht lange genießen, weil ich immer wieder ein "Lea, warum kommst du nicht schwimmen?" "Lea, komm jetzt in den Pool" oder "Lea, schau mal, was ich machen kann" hörte. So hab ich dann kleine Jungs durch den Pool gezogen, bin mit ihnen reingesprungen oder habe Gegenstände vom Boden holen müssen.

Sommer - Ferien

Kaum ist die Schule aus, beginnt der Sommer. Aber so richtig und ganz ohne Ausnahme.
Und was macht man in Minnesota wenn es dann letztendlich Sommer geworden ist?! Viele viele tolle Sachen, die ich alle in meinen nächsten Posts abarbeiten werde. Und zwar chronologisch der Reihe nach!
PS: Mir wurde übrigens ausdrücklich versichert, dass dieser Winter auch für Minnesota eher untypisch und schneereich war. Besonders der Schnee Ende April und Anfang Mai.
Aber natürlich. Und würde ich in meinem Blog Denglisch benutzen, stünde da jetzt "way to make me feel good". Da das aber nicht der Fall ist, lasse ich es jetzt einfach so stehen und gebe euch ein paar Stichpunkte über das, was ich diesen Sommer schon gemacht oder erlebt habe und das, was mir noch bevorsteht:
Pool, Tubing, 40 Grad Celsius, Sonnenbrand, Flip Flop Abdrücke, Fischen, Valley Fair, warmer Wind, Schwimmen im See, sich in der Sonne bräunen.
Na wenn das mal kein toller Vorgeschmack auf meine nächsten Posts ist, dann weiß ich auch nicht weiter!

Montag, 6. Juni 2011

Partylife!?

So geht es auf Amerikanischen Partys übrigens zu. Poolnoodel-fight und andere komische Sachen...
Okay, ich gebe zu, das ist vermutlich eher die Ausnahme. Näher möchte ich mich dazu dann auch nicht äußern. Aber die Bilder musste ich einfach mal mit euch teilen.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich jetzt Ferien habe und der Sommer endlich da ist? Ich glaube das schreibe ich ab jetzt unter jeden Post. Naja, die nächsten Tage kommen Beiträge hinzu über was ich hier so die ganze Zeit mache, wo cih ja jetzt nicht mehr zur Schule muss. Also außer lange schlafen meinte ich natürlich!

Sonntag, 5. Juni 2011

Graduation



Graduation. So ziemlich das Großereignis für jeden während seiner High School Laufbahn.
Freitag sind wir also abends zur Graduation gegangen, die aufgrund der nur 27 Schüler des Abschlussjahrganges nicht allzu lange dauerte.
Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll, außer dass ich mich für alle unglaublich gefreut habe, aber auch der Abschied schwer fiel. Denn mir wurde mal wieder bewusst wie wenig Zeit ich nur noch habe. Dementsprechend konnte auch ich mich dann nichtmehr halten, als irgendwann alle um mich herum einfach nur weinten.
Obwohl bei der Probe ausdrücklich gesagt wurde: Wir schmeißen keine Hüte, das ist zwar Tradition, haben wir aber noch nie gemacht, flogen doch ein paar. Das ganze wäre vermutlich effektvoller gewesen, hätte man die Graduation draußen als in der Turnhalle stattfinden lassen, aber nun ja. Hier einige Bilder

Sonntagsbrötchen

Gesehen: Teile von Galaxy Quest
Gelesen: Nichts, da meine Young Adult Literature Class nun zu Ende ist!
Gegessen: Bowling Alley Pizza
Gemacht: Unterschriftenjagd fürs Jahrbuch
Gefreut über: Keine Schule mehr
Geärgert über: Keine Schule mehr
Spruch der Woche: Sei doch so lieb und such mir meine Handgelenkstasche!
Gefreut auf: Den mir bevorstehenden Sommer
Grüße der Woche an: Alle, die noch in der Schule sind