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Mittwoch, 15. Juni 2011

Quarry

Nein, Quarry auszusprechen ist in wirklichkeit total einfach. Als Lautschrift würde es ungefähr wie Cory aussehen. Die Quarry ist, ja das ist eine gute Frage. Ähnlich wie ein Baggersee würde ich mal sagen. Das passt sogar, weil in der Quarry wirklich ein Bagger versenkt steht. Autos, Motorräder und tote Menschen inklusive. Ohne Scherz, das haben die da alles schon rausgeholt. Jedenfalls sind da ne Menge große Steine an der Seite aufgestapelt und von da springt man dann runter. Dass das ganz schön gefährlich sein kann, kann man an den toten Leuten sehen, die da schon rausgeholt wurden (wobei die aber alle betrunken waren). Auch soll das ja illegal sein...

Jedenfalls bin ich mit Ciara, Heather und Josie dort hingefahren und wir sind ein paar schöne Male reingehüpft. Natürlich nicht von ganz oben, denn niemand von uns wollte das wirklich machen. Das Wasser war ziemlich erfrischend kalt und der Weg dorthin war umso abenteuerlicher.

Cabin

Am Sonntag habe ich es endlich mal geschafft, mit zum Cabin meiner Gastfamilie zu fahren, der am Rabbit Lake liegt, was cirka eine halbe Stunde von Isle entfernt liegt. Es war absolut volles Haus: 6 Kleine Jungs (der jüngste 2, der älteste 10), 1 Baby, meine Gasteltern, meine Gastschwester und ihr Freund, mein Gastbruder und seine Freundin und ein Hund. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen!
Wir haben Hot Dogs gemacht überm Lagerfeuer und geangelt. Ich konnte voller Stolz meinen ersten Fisch präsentieren, ganz altmodisch mit einfacher Kinderangelrute und Schnecke als Köder gefangen. Mein Gastbruder hat ein Riesending gefangen (ich glaub es war ein Baby(!!!) Northern)
Zwischendurch sind wir mit dem Paddelboot rausgefahren und dank meines Gastbruders konnten wir sogar Tuben gehen, weil er seinen Jetski und ein Tube mitgebracht hat. Außerdem bin ich Jetski gefahren. Ganz alleine (okay, so ein Teil kann zwar nicht umkippen, aber trotzdem). Es ist schon ein Hammergefühl, wenn man das Gas ganz durchdrückt und einfach nur auf dem See langbrettert!
Das Wasser war okay, also nicht zu kalt, aber leider total voller Algen und so Wasserpflanzen, was die kleinen Jungs natürlich nicht so sehr stört, wie mich.

Montag, 13. Juni 2011

Schwimmen

Am letzten Freitag war ich das erste Mal in unserem See schwimmen. Und ich muss zugeben: Ja, es war kalt. Sobald man dann aber so richtig drinnen war und untergetuacht, ging es dann auch schon wieder. Ich bin also ein bisschen umher geschwommen in dem Bereich in dem man schwimmen darf, dort, wo wir waren.
Irgendwann kamen dann noch andere verrückte Leute aus unserer Schule und haben sich kurzerhand dazu entschlossen Saltos von den Picknickbänken zu machen. So kann man seine Zeit auch vertreiben.
Der Strand sieht übrigens bei weitem besser aus, als er ist. Vor allem sind da hunderte und hunderte kleine Raupen langgelaufen (auch auf den Picknickbänken). Aber es war trotzdem gut, endlich mal im See schwimmen zu kommen. Ich hab es sogar bis zur Boje und zurück geschafft!

Freitag, 10. Juni 2011

Valley Fair

Letzten Dienstag war ich das zweite Mal in Valley Fair mit ein paar Freunden und es hat wieder total viel Spaß gemacht.
Morgens um 7 sind wir losgedüst, um kurz nach Öffnung des Parks anzukommen dank Handy Naviagtion. Am Anfang war noch alles total leer, aber shcon ziemlich heiß, so dass wir es nicht allzu lange auf normalen Achterbahnen ausgehalten haben, bevor wir uns welche mit Wasser suchten, um ein bisschen abzukühlen.
Gegen Nachmittag hin, als wir auf dem Power Tower waren (freier Fall) verlor eine Freundin von mir dann das Bewusstsein. Hitzeschlag und so. War wirklich nicht schön, es war einfach viel zu warm, zu wenig GEtränke und Abkühlung und dann noch der warme Wind. Ihr geht es aber wieder gut.
Kurz darauf schrieb mir ein Freund per SMS: PS, ihr habt gerade um die 40 Grad Celsius. Lasst euch das mal bitte auf der Zunge zergehen. Nach diesem unglaublich kalten Winter nun das. 40 Grad einfach mal so. Dazu kam, dass der Fahrtwind von den Achterbahnen wirklich warm war und überhaupt nicht abkühlend.
Die nasseste Wasserachterbahn war ziemlich cool, die FAhrt ansichdauerte zwar nur 5 Sekunden, dafür war man dann aber auch von oben bis unten durchnässt. Man konnte sich auch auf eine Brücke stellen, dort war der Nassmach Effekt sogar noch größer, auch wenn das nur schwer ging.
Irgendwann ging es dann in den Waterpark des Freizeitparks, mit einem Pool, der Wellen macht, verschiedenen Rutschen, mit Reifen, ohne Reifen, schnell oder langsam. Für jeden war etwas dabei.
Alles in allem ein toller, wenn auch heißer Tag, den ich so schnell nicht vergesse werde!

Tubing

Noch so eine Sache, die man in Minnesota im Sommer als Zeitvertreib macht.
Man nehme ein Motorboot und einen Reifen und hängt den Reifen mit einem Seil hinten dran. Dann versucht man einfach so lange wie möglich auf dem Reifen drauf zu bleiben und wenn man denn fällt, auch möglichst so, dass man nicht noch 5 Purzelbäume über das Wasser schlägt (ja, das habe ich gesehen)
Ich bin also mit Ashlee erst nach Hinckley gefahren, um ihre Tochter abzuholen, und dann sind wir nach Mora zu dem Haus ihrer Großeltern, wo ihr Onkel ein Motorboot und die Tubes, also die Reifen mit hingebracht hat.
Den ganzen Tag sind wir dann also schön auf dem Boot rumgecruised (bitte entschuldigt das verdenglischte, aber es hört sich einfach so toll an) und ins kühle Nass gehüpft. So kalt war es aber wirklich nicht, wenn man den langen Winter bedenkt. Es war erfrischend. Irgendwann haben wir dann auch die Reifen geholt und mit einem langen Seil an das Boot befestigt.
Mir wurde gesagt, dass ich mich sehr gut gehalten habe, dafür, dass ich bei dem Spaß das erste Mal in meinem Leben mitgemacht habe. Es war auf jeden Fall ein super Tag (trotz des ganzen Dramas drumherum, (ja, da habe ich gerade wirklich zuerst trotz DEM ganzen Drama stehen gehabt. Ihr seht, mein Deutsch leidet) über das ich hier aber jetzt nicht berichten möchte) Und eine Sache steht fest: Ich brauche Freunde mit Motorboot und Tube zu Hause. Wer bietet sich freiwillig an?


Mittwoch, 8. Juni 2011

Sommer - Ferien

Kaum ist die Schule aus, beginnt der Sommer. Aber so richtig und ganz ohne Ausnahme.
Und was macht man in Minnesota wenn es dann letztendlich Sommer geworden ist?! Viele viele tolle Sachen, die ich alle in meinen nächsten Posts abarbeiten werde. Und zwar chronologisch der Reihe nach!
PS: Mir wurde übrigens ausdrücklich versichert, dass dieser Winter auch für Minnesota eher untypisch und schneereich war. Besonders der Schnee Ende April und Anfang Mai.
Aber natürlich. Und würde ich in meinem Blog Denglisch benutzen, stünde da jetzt "way to make me feel good". Da das aber nicht der Fall ist, lasse ich es jetzt einfach so stehen und gebe euch ein paar Stichpunkte über das, was ich diesen Sommer schon gemacht oder erlebt habe und das, was mir noch bevorsteht:
Pool, Tubing, 40 Grad Celsius, Sonnenbrand, Flip Flop Abdrücke, Fischen, Valley Fair, warmer Wind, Schwimmen im See, sich in der Sonne bräunen.
Na wenn das mal kein toller Vorgeschmack auf meine nächsten Posts ist, dann weiß ich auch nicht weiter!

Montag, 16. Mai 2011

Summerdays

Endlich ist der Sommer auch in Isle angekommen und es sieht sogar so aus, als würde er eine Weile bleiben. Zwar ist das Wetter hier immernoch nichts im Vergleich zu zu Hause oder Lauras Wetter in Florida, bei der die Tieftemperaturen nicht mal immer mit meinen Hochtemperaturen übereinstimmen; aber trotzdem saß ich in Shorts und Tshirt mit meiner Sonnenbrille draußen und genoß den Sonntag.
Wir harbeiteten ordentlich im Garten, ich habe ein paar Fotos schießen können und es gab Minteiskrem.
Ich habe mich noch nie so sehr über etwas rötliche Arme gefreut wie gestern Abend (keine Angst Mama, das, was rot ist, wird noch braun! Nein, Spaß beiseite, es ist nichts schlimm rot). Meine Hausaufgaben haben unter dem schönen Wetter natürlich gelitten und somit musste ich mein Reflection Paper auf spät in die Nacht verschieben.
Heute hatten wir dann bei wunderbarem Wetter auch ein Meet in Onamia, allerdings hatte ich Kopfschmerzen und fühlte mich gar nicht gut und habe keine mich zufriedenstellende Ergebnisse abgeliefert. Die Tatsache, dass ich erste mit der Staffel und in Hoch und Weitsprung je zweite geworden bin, konnte mich dann auch nicht aufmuntern angesichts dessen, dass ich eine Menge besser hätte sein können. Aber was solls. Jetzt kann ich es eh nichtmehr ändern!
Hoffen wir einfach, dass das Wetter jetzt erstmal so schön bleibt und der Sommer jetzt endlich angekommen ist!