Weihnachtsdorf, okay, schon eher Weihnachtsstadt und geschmückter Fake-Tannenbaum
Freitag, 17. Dezember 2010
Gingerbreadhouse - Lebkuchenhaus
Ein Lebkuchenhaus zu machen ist ziemlich chaotisch, klebrig und süß. Aber es macht Spaß!!!
Zusammen mit meinen Gastbrüdern Anthony und Keighan, habe ich mich hingesetzt und losgebastelt. Oder es zumindest versucht. Aus irgendeinem Grund hat alles nicht so geklappt, der Zuckerguss hielt nicht, das Lekuchenhaus mutierte zu einem Hexenhaus, dem schiefen Turm von Pisa und versank schließlich in dem Erdboden beziheungsweise in hungrigen Mündern.
Satz des Abends: "Mom, it's falling apart!" "Ya, because our construction skills suck!" (Frei übersetzt: "Mama, es fällt auseinander!" "Ja, weil unsere Konstruktionsfähigkeiten grauenvoll sind!")
Seht selbst: Ein Abend in Bildern...

Zusammen mit meinen Gastbrüdern Anthony und Keighan, habe ich mich hingesetzt und losgebastelt. Oder es zumindest versucht. Aus irgendeinem Grund hat alles nicht so geklappt, der Zuckerguss hielt nicht, das Lekuchenhaus mutierte zu einem Hexenhaus, dem schiefen Turm von Pisa und versank schließlich in dem Erdboden beziheungsweise in hungrigen Mündern.
Satz des Abends: "Mom, it's falling apart!" "Ya, because our construction skills suck!" (Frei übersetzt: "Mama, es fällt auseinander!" "Ja, weil unsere Konstruktionsfähigkeiten grauenvoll sind!")
Seht selbst: Ein Abend in Bildern...
Weihnachsteinkäufe
Am letzten Sonntag sind wir Einkaufen gefahren. Meine Gastmutter und ich haben quasi den ganzen Tag in Target und Walmart verbracht. Ich habe nicht super viel gekauft und eigentlich auch gar keine Weihnachtsgeschenke. Aber es war trotzdem gut. Meine Gastmutter hat vor allem für die Kleinen einfach alles in den Einkaufswagen geschmissen, was irgendwie gut aussah. Sie haben ziemlich viel Geld dagelassen (Ich wusste nicht, dass man so viel Geld an einem einzigen Tag für Geschenke bei Walmart ausgeben kann) und viel Spaß beim Einpacken.
Ich habe letztendlich eher Krimskrams gekauft: Eine unglaublich toll nach Vanille riechende Kerze, Fotos ausgedruckt, Notizbuch, Sillybanz, ein Weinhachtsgeschenk für meine Gastschwester (Bilderrahmen, wo "Schwester" druntersteht und Bild von uns beiden). Außerdem in meinem Einkaufswagen landeten:
Ein Bilderrahmen (genaugenommen sind es zwei zusammengelegt, aber einen hatte ich schon), der auch gleich mit Bildern bestückt wurde. Findet ihr euch?
Und ein Sockmonkey. Ich liebe ihn, nenne ihn ab sofort Bill und er ist für meinen Cousin bestimmt. Eigentlich....Entweder schicke ich ein Päckchen irgendwann, oder er bekommt ihn, wenn ich ihn wiedersehe. Regina und Stefan: Wenn ihr denkt, dass Paul Bill nicht mögen wird, oder wenn Paul der Meinung ist, er will ihn nicht haben, dann sagt mir bitte Bescheid, ich finde Verwendung für ihn! Ich fand diesen Affen einfach so süß, da konnte ich nicht wiederstehen...
Inzwischen habe ich auch Weihnachtsgeschenke für meine Gasteltern bestellt, sie werden hoffentlich rechtzeitig vor dem 25. hier eintreffen. Mein Gastvater bekommt ein Kochbuch, mit gaz vielen deutschen Rezepten und meine Gastmutter eine CD mit deutschen Weihnachtsliedern. Denn mein Vater ist der Koch im Haus und meine Mutter spielt schon die ganze Zeit Weihnachtslieder rauf und runter und da dachte ich mir, wäre es für das nächste Jahr vielleicht ganz schön, deutsche Weihnachtslieder zu haben.
Mein Gastneffe:
Ich habe letztendlich eher Krimskrams gekauft: Eine unglaublich toll nach Vanille riechende Kerze, Fotos ausgedruckt, Notizbuch, Sillybanz, ein Weinhachtsgeschenk für meine Gastschwester (Bilderrahmen, wo "Schwester" druntersteht und Bild von uns beiden). Außerdem in meinem Einkaufswagen landeten:
Ein Bilderrahmen (genaugenommen sind es zwei zusammengelegt, aber einen hatte ich schon), der auch gleich mit Bildern bestückt wurde. Findet ihr euch?
Und ein Sockmonkey. Ich liebe ihn, nenne ihn ab sofort Bill und er ist für meinen Cousin bestimmt. Eigentlich....Entweder schicke ich ein Päckchen irgendwann, oder er bekommt ihn, wenn ich ihn wiedersehe. Regina und Stefan: Wenn ihr denkt, dass Paul Bill nicht mögen wird, oder wenn Paul der Meinung ist, er will ihn nicht haben, dann sagt mir bitte Bescheid, ich finde Verwendung für ihn! Ich fand diesen Affen einfach so süß, da konnte ich nicht wiederstehen...
Inzwischen habe ich auch Weihnachtsgeschenke für meine Gasteltern bestellt, sie werden hoffentlich rechtzeitig vor dem 25. hier eintreffen. Mein Gastvater bekommt ein Kochbuch, mit gaz vielen deutschen Rezepten und meine Gastmutter eine CD mit deutschen Weihnachtsliedern. Denn mein Vater ist der Koch im Haus und meine Mutter spielt schon die ganze Zeit Weihnachtslieder rauf und runter und da dachte ich mir, wäre es für das nächste Jahr vielleicht ganz schön, deutsche Weihnachtslieder zu haben.
Mein Gastneffe:
Pictures
Hier ein Blick aus meiner Haustür. Die Sonne scheint. An den Schnee, der schon 3 Wochen da liegt, gewöhnt man sich irgendwann...

Sonntag, 12. Dezember 2010
Fun Fact
Mein heutiger Fun Fact ist mehr "Das Unwort des Monats":
Word Painting.
Hört sich erstmal gar nicht so schlecht an, eigentlich sogar sehr schön. Kreativ irgendwie.
Bedeutung: In gewisser Weise ist Schreiben Kunst. Mit unseren Wörtern, die wir auf das Papier bringen, können wir Gemälde erschaffen. Wir können malen. Der Leser stellt sich das Geschriebene bildlich vor. Das ist das Ziel eines jeden Schreibers.
So oder zumindest so ähnlich hat uns das meine Lehrerin erklärt. Und da kommt auch der Unwort Teil her: Es ist Schule.
Es bedeutet eine Geschichte Schreiben. Natürlich, dafür habe ich den Kurs genommen, um zu schreiben.
Aber ganz im Ernst: Weiß jeder Maler, wie sein Bild im Ende genau aussehen wird? Fängt er an mit dem komplett fertigen Bild im Kopf, alles vom ersten Pinselstrich an durchgeplant? Ich denke kaum. Das Bild entwickelt sich, während der Künstler daran arbeitet. Natürlich hat er ein grobes Thema und weiß auch, in welche Richtung es gehen soll. Aber das Bild wächst mit der Zeit, vielleicht wächst es sogar über das eigentliche Ziel hinaus, übertrifft sich. Und das gerade, weil der Maler freien Lauf hatte. Gerade, weil er nicht an irgendwelche Regeln oder von Anfang an geplanten Ideen festgebunden war.
Das ist meine Meinung. Und genau das stört mich im Moment an meiner Aufgabe. Ich muss den kompletten Ablauf vorher aufschreiben. Von A bis Z. Wie fängt es an, was ist das Thema, das Problem, wie sind die Charaktere, was passiert, während sich die Geschichte entwickelt, wie ist der Höhepunkt, was für Konflikte gibt es, was sind die Lösungen und wie ist das Ende, was lernt der Charakter daraus?
Ich habe eine grobe Story. Und ich weiß in etwa, wo das ganze hingehen soll. Aber ich bin mir über das Ende noch nicht sicher. Ich kann nicht von Anfang an sagen: So und so geht es aus. Es gibt immer verschiedene Enden. Man hat immer die Wahl.
Und erst, während ich wirklich in der Geschichte drinnen bin, mich Detail für Detail und Satz für Satz mit ihr auseinandersetze und schreibe, bekomme ich ein Gefühl dafür, welches Ende das richtige ist, wie es ausgehen sollte.
Wenn man so will, kann ich nicht so weit im Voraus planen. Zumindest nicht, was das angeht.
Die Tatsache, dass genau das jetzt aber von mir verlangt wird, nervt mich etwas und macht dieses eigentlich schöne Wort "Word Painting" zu meinem persönlichen Unwort.
Selbst, wenn jetzt einige kommen und sagen: Das Ziel ist der Weg. In diesem Fall ist das nicht der Fall.
Liebste Grüße, Lea
Word Painting.
Hört sich erstmal gar nicht so schlecht an, eigentlich sogar sehr schön. Kreativ irgendwie.
Bedeutung: In gewisser Weise ist Schreiben Kunst. Mit unseren Wörtern, die wir auf das Papier bringen, können wir Gemälde erschaffen. Wir können malen. Der Leser stellt sich das Geschriebene bildlich vor. Das ist das Ziel eines jeden Schreibers.
So oder zumindest so ähnlich hat uns das meine Lehrerin erklärt. Und da kommt auch der Unwort Teil her: Es ist Schule.
Es bedeutet eine Geschichte Schreiben. Natürlich, dafür habe ich den Kurs genommen, um zu schreiben.
Aber ganz im Ernst: Weiß jeder Maler, wie sein Bild im Ende genau aussehen wird? Fängt er an mit dem komplett fertigen Bild im Kopf, alles vom ersten Pinselstrich an durchgeplant? Ich denke kaum. Das Bild entwickelt sich, während der Künstler daran arbeitet. Natürlich hat er ein grobes Thema und weiß auch, in welche Richtung es gehen soll. Aber das Bild wächst mit der Zeit, vielleicht wächst es sogar über das eigentliche Ziel hinaus, übertrifft sich. Und das gerade, weil der Maler freien Lauf hatte. Gerade, weil er nicht an irgendwelche Regeln oder von Anfang an geplanten Ideen festgebunden war.
Das ist meine Meinung. Und genau das stört mich im Moment an meiner Aufgabe. Ich muss den kompletten Ablauf vorher aufschreiben. Von A bis Z. Wie fängt es an, was ist das Thema, das Problem, wie sind die Charaktere, was passiert, während sich die Geschichte entwickelt, wie ist der Höhepunkt, was für Konflikte gibt es, was sind die Lösungen und wie ist das Ende, was lernt der Charakter daraus?
Ich habe eine grobe Story. Und ich weiß in etwa, wo das ganze hingehen soll. Aber ich bin mir über das Ende noch nicht sicher. Ich kann nicht von Anfang an sagen: So und so geht es aus. Es gibt immer verschiedene Enden. Man hat immer die Wahl.
Und erst, während ich wirklich in der Geschichte drinnen bin, mich Detail für Detail und Satz für Satz mit ihr auseinandersetze und schreibe, bekomme ich ein Gefühl dafür, welches Ende das richtige ist, wie es ausgehen sollte.
Wenn man so will, kann ich nicht so weit im Voraus planen. Zumindest nicht, was das angeht.
Die Tatsache, dass genau das jetzt aber von mir verlangt wird, nervt mich etwas und macht dieses eigentlich schöne Wort "Word Painting" zu meinem persönlichen Unwort.
Selbst, wenn jetzt einige kommen und sagen: Das Ziel ist der Weg. In diesem Fall ist das nicht der Fall.
Liebste Grüße, Lea
Samstag, 11. Dezember 2010
Sonntagsbrötchen
Gesehen: Cosmo und Wanda auf Englisch. Ja, es war witzig
Gehört: India Arie - Heart of Matter http://www.youtube.com/watch?v=fLwYK0-nm6M
Gelesen: Native American Literature
Gegessen: Schokolade. Dove Schokolade, die auch hier himmlisch schmeckt
Gemacht: Einkaufen
Gefreut über: Wochenende
Geärgert über: Das abgesagte Wrestling Match, weswegen ich mich um 5 Uhr
morgens aus dem Bett quälte
Spruch der Woche: "Winnie the Poo" is all about disabilities
Gefreut auf: Einkaufen
Grüße der Woche an: Tilo, dem es anscheinend endlich besser geht
Gehört: India Arie - Heart of Matter http://www.youtube.com/watch?v=fLwYK0-nm6M
Gelesen: Native American Literature
Gegessen: Schokolade. Dove Schokolade, die auch hier himmlisch schmeckt
Gemacht: Einkaufen
Gefreut über: Wochenende
Geärgert über: Das abgesagte Wrestling Match, weswegen ich mich um 5 Uhr
morgens aus dem Bett quälte
Spruch der Woche: "Winnie the Poo" is all about disabilities
Gefreut auf: Einkaufen
Grüße der Woche an: Tilo, dem es anscheinend endlich besser geht
Guten Morgen, Welt da draußen....
Ortszeit: 05:54 am.
Zeit in Göttingen: 12:54 am.
Ich bin mir sicher, dass einige zu Hause jetzt noch in den Betten liegen. Die Langschläfer unter euch, die gestern Nacht zu viel gefeiert haben. Würde mir zumindest so gehen. Aber ich habe ja gestern Nacht nicht gefeiert, ich bin irgendwo um 10:30 ins Bettchen gehüpft. Ich hatte ja auch eine kurze Nacht vor mir. Um Punkt 4:45 am klingelte der Handywecker das erste Mal bei mir. Um 5 Uhr war ich dann aus den Federn gehopft um mich fertig zu machen. Wrestling match. Mein erstes. Nein, ich wrestle nicht, bin aber wrestling cheerleader. Wir mussten um 5:30 am an der Schule sein, weil wir eine 2 Stündige Fahrt vor uns hatten und wir eh mindestens eine Stunde vor dem Match da sein müssen.
Das war der Plan. Hier eine ganz persönliche Anmerkung: Der Schnee wird mir immer unsypathischer. So lief es also ab:
Nachdem ich mich fix und fertig gemacht hatte und mit dicker Jacke um kurz vor halb 6 im Flur saß, wartete ich. Und wartete. Und wartete.
Ich habe Alyssa angerufen, und Christinia (unsere Trainering) und ihnen SMS geschickt, wieso mich niemand abholt. Ich dachte schon fast, man hätte mich vergessen, da bekam ich die SMS: It just got cancelled.
Na großartig. Erstes Wrestling Match, zu dem ich gehen sollte wurde wegen des wunderbaren Schnees hier abgesagt.
Ganz große Klasse.
Ich weiß, das Bild ist nicht gerade toll, ich bitte um Entschuldigung, aber ich bin müde und war nicht motiviert genug, alles schön drapiert hinzulegen. Ihr seht: Meine temporäre Uniform (bis die richtige kommt), meine schön warme Winterjacke, meine vollgepackte Tasche und das Kissen, das wir beim Training am Freitag gemacht haben. Schwarz und Gold, wie die Farben des Wrestling Teams, das sich aus Onamia und Isle zusammensetzt.
Ich hole mir jetzt noch 2 bis 3 Mützen Schlaf und melde mich bestimmt nochmal später an diesem Wochenende.
Gute Nacht, bzw. ein schönes drittes Adventswochenende einmal über den großen Teich und quer über die USA verteilt zu den anderen Austauschschülern, die jetzt höchstwahrscheinlich noch in ihren Träumen schlummern.
Lea
Zeit in Göttingen: 12:54 am.
Ich bin mir sicher, dass einige zu Hause jetzt noch in den Betten liegen. Die Langschläfer unter euch, die gestern Nacht zu viel gefeiert haben. Würde mir zumindest so gehen. Aber ich habe ja gestern Nacht nicht gefeiert, ich bin irgendwo um 10:30 ins Bettchen gehüpft. Ich hatte ja auch eine kurze Nacht vor mir. Um Punkt 4:45 am klingelte der Handywecker das erste Mal bei mir. Um 5 Uhr war ich dann aus den Federn gehopft um mich fertig zu machen. Wrestling match. Mein erstes. Nein, ich wrestle nicht, bin aber wrestling cheerleader. Wir mussten um 5:30 am an der Schule sein, weil wir eine 2 Stündige Fahrt vor uns hatten und wir eh mindestens eine Stunde vor dem Match da sein müssen.
Das war der Plan. Hier eine ganz persönliche Anmerkung: Der Schnee wird mir immer unsypathischer. So lief es also ab:
Nachdem ich mich fix und fertig gemacht hatte und mit dicker Jacke um kurz vor halb 6 im Flur saß, wartete ich. Und wartete. Und wartete.
Ich habe Alyssa angerufen, und Christinia (unsere Trainering) und ihnen SMS geschickt, wieso mich niemand abholt. Ich dachte schon fast, man hätte mich vergessen, da bekam ich die SMS: It just got cancelled.
Na großartig. Erstes Wrestling Match, zu dem ich gehen sollte wurde wegen des wunderbaren Schnees hier abgesagt.
Ganz große Klasse.
Ich weiß, das Bild ist nicht gerade toll, ich bitte um Entschuldigung, aber ich bin müde und war nicht motiviert genug, alles schön drapiert hinzulegen. Ihr seht: Meine temporäre Uniform (bis die richtige kommt), meine schön warme Winterjacke, meine vollgepackte Tasche und das Kissen, das wir beim Training am Freitag gemacht haben. Schwarz und Gold, wie die Farben des Wrestling Teams, das sich aus Onamia und Isle zusammensetzt.
Ich hole mir jetzt noch 2 bis 3 Mützen Schlaf und melde mich bestimmt nochmal später an diesem Wochenende.
Gute Nacht, bzw. ein schönes drittes Adventswochenende einmal über den großen Teich und quer über die USA verteilt zu den anderen Austauschschülern, die jetzt höchstwahrscheinlich noch in ihren Träumen schlummern.
Lea
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