Montag, 4. April 2011

Wochenende


Hallo ihr lieben, weil ich noch ganz viel zu tun habe, aber dennoch meine Priorität heute auf den Blog gesetzt habe, erzähle ich euch jetzt von meinem wundertolligen Sonntag.
Um 9.20 Uhr morgens wurde ich von Andrea und Adam und ihrer Mutter abgeholt und bin mit ihnen zur Kirche gegangen. Meine Kirche ist übrigens die Prestbytarian Church in Wakhon (vermutlich falsch geschrieben) Dort haben wir zuerst die kleineren Kinder betreut und ein Film über das Oster Versprechen geschaut. Dann gab es Kaffee und Kuchen und ich habe noch ein T-Shirt bekommen. Dann ging es in den Gottesdienst, ich durfte beim Spende einsammeln helfen. Der Gottesdienst hat mir ziemlich gut gefallen, es war irgendwie total persönlich, wer was zu sagen hatte, konnte es loswerden.
Direkt nachdem ich nach Hause kam, ging es mit meinen Gasteltern und meinen kleinen Gastbrüdern nach Pine City zum Walmart. Dort habe ich meinem Cousin ein wundertolliges T-Shirt gekauft, es ist Krümelmonster. Ich kann einfahc nicht wiederstehen, Paul Sachen zu kaufen...Ich hoffe nur noch, dass er auch reinpasst, wenn ich wiederkomme! Ansonsten hänge ich mir das Shirt in mein Zimmer. Außerdem konnte ich meiner Sucht nicht wiederstehen: 4 Billigfläschchen Nagellack schafften es auch in meine Tüte.
Sobald ich zu Hause war, haben Kami und Terri (ihre Mutter) mich abgeholt. Ich kenne die beiden aus meiner youth group und sie hatten mich eingeladen,w as mit ihnen zu machen. Kami ist in etwa so alt wie ich, geht in Onamia zur Schule und sie ist einfach nur unglaublich toll! Sie ist mein Movie-freak-best-friend und mein amerikanischer Zwilling. Ich kenne sie zwar noch nicht wirklich lange, aber wir haben viel gemeinsam und von ihr würde ich sagen, dass sie eine Freundin hier für mich ist und ich finde es schade, dass ich sie erst jetzt, zweieinhalb Monate vor meiner Rückreise kennengelernt habe. Ein Grund mehr, die Zeit noch mehr zu genießen!
Wir sind also zuerst zu ihr nach Hause und dann zu ihren Großeltern, die auch mal in Deutschland gewohnt haben. Irgendwann bekomme ich mal Schnitzel serviert! Ihr Großvater hat Four Wheeler und Gewehre und Pfeil und Bogen und in seinem Haus hängen unzählige Tierköpfe rum...
Jedenfalls sind wir dann Four Wheeler fahren gegangen und ich durfte schießen, es war ziemlich cool. Und hey, nachdem der erste Pfeil irgendwo in den Wald flog, traf der zweite doch immerhin das Brett.
Dann wurden wir unterbrochen, ich musste nach Hause, um eine Aussage bei der Polizei zu machen, aufgrund einer Sache, die hier Donnerstag vorfiel. Wer fragen hat dazu, emailt mir am besten. Keine Angst, es ist alles in Ordnung bei mir und ich habe nicht gegen das Gesetz verstoßen. Nun hat aber die Amerikanische Polizei, genau wie bei Laura, meine Daten.
Die Befragung dauerte nur wenige Minuten und wir sind einen Film ausleihen gefahren, nämlich "So spielt das Leben" (dürfte zumindest der Deutsche Name sein). Dann sind wir zu Happy's (einem Fastfood Restaurant) und dann zu Kami und Terri nach Hause. Dort haben wir den Film geschaut, der ganz gut war, und unseren Ansprüchen genügte.
Dann ging es auch schon wieder ins Bett und Terri hat mich morgens zur Schule gefahren, Kami die Glückliche durfte ausschlafen, da Onamia Montags keine Schule hat!
via
Kleine, lustige Geschichte: Kennt ihr Tommy Lee Jones? Der spielt unter anderem in "Men in Black" mit. Naja, Kami hat ihn gestern kennengelernt. Wie gibts sowas? Er spazierte bei ihrer Arbeit rein und ließ sich von ihr bedienen. Sie hat es folgendermaßen erzählt: Also, da fuhr ein cooles Auto vor, Porsche oder Jaguar, und ich dachte mir nur so: Meine Güte, ich will dein Auto. Dann stieg ein Typ aus, der so Cowboymäßig gekleidet war und das war irgendwie komisch, da dachte ich mir dann nur noch: Okay, wenn du einen auf Cowboy machen willst, kauf dir nen Pick-Up! Naja, dann kam er halt näher und ich dachte mir: Den kenn ich doch, den kenn ich doch! Und dann bezahlt er und ich schau auf seine Kreditkarte und da steht dann sein Name drauf, Tommy Lee Jones. Dann dacht ich mir: Okay, vergiss alles, was ich gedacht habe, du darfst alles tragen und fahren, was du willst! Spaziert einfach mal Tommy Lee Jones in ihre Arbeit...
Hier noch ein paar Bilder von uns:

Sonntag, 3. April 2011

Sonntagsbrötchen

Gesehen: New York, I love you
Gelesen: Oh, Rats
Gegessen: Kinderschokolade
Gemacht: Keighan's Quilt genäht
Gefreut über: Schlaf
Geärgert über: Die Aufgabe: Notiere 3 Main Ideas zu jedem Kapitel
Spruch der Woche: I'm totally ready for summer!
Gefreut auf: Lock-in und Prom
Grüße der Woche an: Ben, weil er weiß wofür! Unser Plan steht!

Samstag, 2. April 2011

Waschsalon

Im Moment sitze ich in einem waschechten amerikanischen Waschsalon mt Ciara und wir warten darauf, dass die Berge an Wäsche, die wir hier reingeschleppt haben, fertig wird.
Es ist Shorts und Tshirt Wetter eigentlich, wunderschön sonnig draußen. Allerdins habe ich mivh bei nir 7 Grad dann doh noch nicht dazu getraut!
Die meisten Waäschestücke laden wir gerade in den Trockner. Dabei lese ich ein Buch für meine Young Adlut Literature Klasse. Leider kann ich keine Bilder von meinem IPod hohladen, deshalb müsst ihr warten, bis ich zu Hause bin.
Wenn irgendjemand von euch Ideen hat, was für Bilder ich mit einem uniqe point of view nehmen kann, hinterlassr mir bitte eine Nachricht, ich bin gerade ziemlich Ideenlos. Damit verabschiede mich und checke gerade mal die Wäsche.

EDIT: Hier kommen die Bilder:



Sommer

Okay, diesen Post mit Sommer zu betiteln gleicht quasi einem Aprilscherz.
Denn nein, es war kein Aprilscherz, als es gestern Nacht mal wieder schneite hier, und heute morgen alles schön weiß bedeckt war. Irgendetwas stimmt nicht mit Minnesota...
Warum also nenne ich diesen post Sommer? Weil ich heute ein unglaubliches Sommer-Feeling hatte.
Ich bin komplett fertig für den Sommer, er kann mal bitte schnell kommen.
Wir waren heute nämlich nach der Schule einkaufen (und Papa, bevor du auf die Kreditkartenabrechnung schaust, rede mit mir...) und haben uns schön aufgerüstet. Asia, Ashlee, Ashley, Izzy (okay, die zählt nur halb, sie ist erst zwei) und ich sind nach St. Cloud gefahren. Gekauft habe ich mir: Einen Bikini, ein Kleid, ein Top, ein T-Shirt, Badeshorts, Shorts für Leichtathletik, Socken, Jeans-Shorts, eine Sonnenbrille (leider nicht dasTraummodell, das sich für mich unerreichbar auf den Augen von Johnny Knoxville befindet (falls irgendwer Informationen hat, wo ich eine solche Brille herbekomme, ich bin die erste, mit der ihr diese Informationenn teilt)) und einen schönen frischen Duft von "Bath and Body Works", der einfach nur Sommerlaune versprüht!
Bilder gibt es morgen.
via

Ambrose Gaines

Nicht alles, was glänzt ist Gold. DOCH! Zumindest, wenn es um Olympische Goldmedaillen geht! Genaus so eine durfte ich heute nämlich anfassen. Eine echte olympische Goldmedaille. Sehr antik, nämlich aus dem Jahr 1984. In diesem Jahr gewann Ambrose Gaines in Los Angeles die 100 Meter Freistil. Wie komme ich dazu, einen Olympiagoldmedaillensieger zu treffen fragt ihr euch?! Der gute Herr Gaines kam heute an unsere Schule und hat eine Rede gehalten, eine sehr interessante und inspirierende noch dazu. Nun weiß ich zum Beispiel, wie groß Spingebob (heißt hier übrigens Squarepants und nicht Schwammkopf) ist. Na, wer weiß die Lösung, ohne es im Internet nachzuschauen?
Die Rede drehte sich ziemlich darum, wie er es geschafft hat, wie er seinen Traum von Olympiagold verwirklicht hat, und dass man niemals seine Träume aufgeben darf und hart dafür arbeiten muss. Egal, wie alt du bist; egal, wer du bist. Wenn du etwas wirklich willst und hart dafür arbeitest, bekommst du es. Das ist das, was ich unter anderem vom heutigen Tag mitgenommen habe.
Ich habe ein Bild mit ihm machen können und die Medaille berühren können, was ja angeblich Glück bringen soll.
PS: Naja, Papa, wärst du ein paar Jahre länger geschwommen, hättest du das auch geschafft!
8 Jahre lang, 6 Tage die Woche, 6 Stunden am Tag. Nur für die olympischen Spiele.
Gaines hat erzählt, er ist quasi fast die ganze Welt umschwommen (gut 22000 Meilen, ca. 23000 Meilen gleicht 1 Mal um die Erde drum rum)

Freitag, 1. April 2011

Community Dinner

So, bei uns ging es dann ja mal wieder drunter und drüberzu Hause, davon wird hier an dieser Stelle aber nichts berichtet, für genauere Infos, fragt mich persönlich.
Gestern haben die Leichtathleten beim Community Dinner ausgeholfen, das heißt wir haben Leute bedient, Tabletts rumgeschleppt, Geschirr eingesammelt und letztendlich auch selber Essen können. Dazu haben dann einige Solisten gesungen und unser Chor.
Aus lautester Langeweile und Hunger bemalten wir irgendwann alle die Tischdecken.

Video



So, hier kommt nun nochmal mein bearbeitetes Video für meine allerbesten. Ich musste leider die Hintergrundmusik rausnehmen, also müsst ihr euch die dazudenken. Auch der Abspann wurde aufgrund Zeitmangels verworfen. Das ganze komplette Stück bekommt ihr, wenn ich wieder da bin.
Ich hoffe, dass ihr euch das Video nun dank der entfernten Musik auch in Deutschland anschauen könnt! Bitte hinterlasst mir einen Kommentar, damit ich weiß, ob es funktioniert!